Produktdetails
![]() |
Das erotische Potential meiner Frau: RomanQuelle: AmazonISBN: 3423136545 5,00 EUR
inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten
Direkt zum Shop
|
Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Die fabelhafte Welt der Amelie als modernes Märchen ...
Datum:28.02.2010 - Rating: 5/5Der manische Sammler Hector verliebt sich nach einem mißglückten Selbstmordversuch in Brigitte, heiratet sie und gründet mit ihr ein erfolgreiches Reisebüro für krankhafte Lügner. Die zunächst geheilt geglaubte Sammelleidenschaft wird aufs Neue entfacht, als Hector Brigitte beim Fensterputzen beobachtet ...
Die Prosa von Foenkinos hat etwas Traumtänzerisches, einen leichten, ganz eigenen Rhythmus - sicher auch, weil der 31-jährige eigentlich Musiker werden wollte und Jazz-Gitarre -neben Literaturwissenschaften- studiert hat. "Während all dieser Jahre ruhten sich die Frauen im Hinterzimmer seiner Erregung aus." In solch poetische Sätze habe ich mich beim Lesen verliebt. Der erst 31-jährige, bereits preisgekrönte französische Schriftsteller und Regisseur, hat eine überdrehte und doch anrührende Liebesgeschichte voll schräger Situationskomik und skurriler Eindrücke geschrieben. Die Helden des Romans sind allesamt merkwürdig und mit den Widrigkeiten des Alltags schlicht überfordert.
Für mich war dies ein kleiner, aber feiner poetischer Roman, der mir mit seinen Figuren ans Herz gewachsen ist und den man einfach gernhaben muß.
ganz amüsant aber harmlos
Datum:15.10.2009 - Rating: 3/5Hochgepriesen der Autor - auf der Buchklappe interessant angekündigt. Leider entpuppt sich das Buch als etwas seichte Lektüre. Zwar durchaus amüsant - aber es braucht doch einige Zeit um sich an den Erzählstil des wissenden und die Leser miteinschliessenden "Wir" zu gewöhnen. Die Handlung ist auch nicht gerade nobelpreisreif. Diese zu wiederholen erspare ich mir, da schon bei der Amazon Vorstellung ausgeführt.
Insgesamt belangloser Durchschnitt.
skuriler Plot mit verstecktem Tiefgang
Datum:12.03.2009 - Rating: 4/5Vorab: In diesem Buch geht es nicht um Erotik, auch wenn der Titel dies vermuten ließe.
Hector ist ein bekennender Sammler und besucht die Therapiegruppe der anonymen Sammler. Dort gibt es Süchtige, die z.B. Haare, Augenblicke oder Buchinhalte sammeln.
Klingt die Geschichte anfangs noch lustig und skuril, so wird doch bald klar, dass es eher um Hector`s Seelenleben geht, seine Suche, nach einem Platz in seinem eigenen Leben und eine Verbindung zu seinen Eltern, die vom selbstgezimmerten Idealbild ihres Sohnes nicht ablassen wollen und in ihrer eigenen Seifenblase nicht merken, dass ihr Kind in seinem Leben nicht zurechtkommt, sich einsam fühlt, ungeliebt.
Hector beneidet seinen älteren Bruder um dessen scheinbar perfektes Leben, bekommt von ihm einen Job zugeschustert und sitzt dort die Zeit ab. Durch diverse, immer wechselnde Sammlungen versucht der Hauptdarsteller, die Ereignisloskeit seines Alltags zu übertünchen und das Gefühl zu verdrängen, nicht wahrgenommen zu werden, sich niemandem anvertrauen zu können.
All diese Probleme lauern unter der heiteren, witzig-humorigen Oberfläche des Erzählstils. Kleine skurile Details lenken anfangs ab, bis man immer tiefer in Hectors Seelenleben hineingezogen wird.
Mit Brigitte ist es gewollte, gewünschte, herbeigehoffte Liebe auf den ersten Blick. Man gründet zusammen ein Unternehmen für imaginäre Reisen und lebt zufrieden und illusioniert nebeneinander. Bis es zu einem Rückfall kommt. Hector beginnt die Momente zu sammeln, in denen seine Frau Fenster putzt...
Diesen Roman kann man in einem Rutsch durchlesen, sich über sehr fantasievolle Einzelheiten amüsieren und bekokmmt dennoch Stoff zum Nachdenken, wenn man nur etwas an der Oberfläche kratzt und sich mitreißen läßt.
Schönes kleines Buch
Datum:25.06.2008 - Rating: 4/5Das Buch ist kurzweilig und humorvoll. Die kleine Geschichte ist liebevoll erzählt. Einzig die Sprache könnte manchmal eine Spur mehr Leichtigkeit vertragen.
Ein Buch, mit dem ich wenig anfangen konnte, es ist flach und hat einen langweiligen Humor - vielleicht wird das nächste besser
Datum:27.04.2008 - Rating: 2/5Das ist mir nun wirklich in meiner langen Karriere als Bücherwurm schon ewig lange nicht passiert: da nehme ich ein Buch zur Hand, interessanter Titel, schöner Klappentext, auch der Autor wird als vielversprechend gepriesen, und dann das: ich fange an zu lesen, lege es wieder aus der Hand. Am nächsten Tag versuche ich es erneut, quäle mich bis auf Seite 73, und wieder muß ich es aus der Hand legen. Es geht einfach nicht an mich. Es langweilt und ärgert mich. Es ist flach und sein Humor ist aufgesetzt.
Dieses Buch mit der Geschichte des sammelsüchtigen Hector und seiner Freundin Brigitte kommt skurril und lustig daher, aber was will es erzählen ? Daß einer von einer Sucht in die nächste fällt und nicht wirklich clean wird - sehr originell. Daß einer süchtig danach wird, seiner Frau beim Fensterputzen zuzuschauen, weil er das erotisch findet - nur peinlich.
Ein drittes Mal habe ich es nach zwei Wochen probiert mit dem Lesen, aber wieder stellte sich der gleiche Effekt ein, meine Abwehr gegen dieses Buch und vor allem den Schreibstil des Autors rief körperliche Reaktionen hervor, mir wurde regelrecht schlecht.
Solche Bücher brauche ich nicht. Foenkinos hat keine wirkliche Geschichte zu erzählen, seine Figuren sind nur lächerlich, aber nicht wirklich witzig. Vielleicht geht mir auch der Sinn für Skurrilität ab, aber da fehlt mir nichts wirklich Wichtiges.
Dennoch: ich glaube nicht, daß er ein schlechter Schriftsteller ist. Das, was ich gelesen habe, zeigt, daß er es besser könnte, packte er ein ernsthafteres Thema an.
Ich werde ihn also trotz Verriß im Auge behalten und sein nächstes Buch wieder zur Hand nehmen.
